Wie DTC-Marken den Abbruch von Einkaufswagen reduzieren können

Wie DTC-Marken den Abbruch von Einkaufswagen reduzieren können
parcelLab
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Fr., 03.12.2021
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Wir haben einen Blick auf die 50 größten DTC-Einzelhändler in Großbritannien geworfen, um herauszufinden, wie ihre Erfahrungen an der Kasse aussehen. Dabei haben wir festgestellt, dass die Wahlmöglichkeiten der Kunden an der Kasse stark eingeschränkt sind. Von der Art der Kaufabwicklung bis hin zu den Versandoptionen lassen DTC-Händler ihren Kunden nur selten eine Wahl.

1. DTC-Marken müssen Wahlmöglichkeiten bei der Lieferung bieten

Erstens bieten schockierende 52 % der Marken NUR Standardlieferungen an. 38 % der Marken bieten eine Lieferung am nächsten Tag an, aber nur weitere 10 % bieten eine flexiblere Option wie Click & Collect an.

Auch lassen nur 20 % der Einzelhändler ihren Kunden die Wahl des Transportunternehmens. 80 % dieser 20 % stellen dem Kunden diese Wahl in Rechnung.

Diese Zahlen stehen im Widerspruch zu Untersuchungen, die zeigen, dass die Verbraucher heute eine Lieferung am nächsten Tag erwarten und die Wahl des Transportunternehmens bevorzugen. Infolgedessen sind die meisten DTC-Marken nicht auf der Höhe der Zeit. Um in der modernen Einzelhandelslandschaft wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen DTC-Marken sofort mit der Umsetzung von Veränderungen beginnen.

2. DTC-Marken brauchen einen reibungsloseren Checkout-Prozess

Ganze 34% der britischen DTC-Marken verlangen von ihren Kunden, dass sie sich in ein Kundenkonto einloggen, um einen Kauf zu tätigen. Und das, obwohl der Gast-Checkout für Erstkäufer äußerst wichtig ist. Der Gast-Checkout verringert die Zahl der abgebrochenen Käufe, weil er viel schneller ist. Außerdem können Erstkäufer eine Marke ausprobieren, bevor sie zu viele persönliche Daten preisgeben.

Wenn es um flexible Zahlungsmethoden geht, sind DTC-Marken ebenfalls im Hintertreffen. Nur 20 % der Einzelhändler bieten die Option "Jetzt kaufen, später bezahlen" an. Von denjenigen, die dies tun, ist Klarna der beliebteste Anbieter. Im Vergleich dazu bieten 41 % der Marken im Einzelhandel die Option "Jetzt kaufen, später bezahlen" an. Dies ist eine hervorragende Lösung für Kunden, die nicht für einen Artikel bezahlen wollen, nur um ihn zu Hause auszuprobieren. Mit der Option "Jetzt kaufen, später bezahlen" müssen sie sich nicht von ihrem Geld trennen, wenn sie den Artikel zurückgeben.

 

3. die Versandkosten bleiben hoch

Das größte Hindernis für die Kaufabwicklung sind jedoch nach wie vor die Versandkosten. 16 % der Marken verlangen immer noch Versandkosten. 56 % haben einen Mindestbestellwert, aber diese Schwellenwerte sind oft recht hoch und verhindern immer noch Konversionen. Auch wenn es nicht möglich ist, immer einen kostenlosen Versand anzubieten, sollten Marken ihre Versandkosten und Bestellschwellen regelmäßig überprüfen, um sicherzustellen, dass sie möglichst wettbewerbsfähige Schwellenwerte anbieten.

DTC-Marken haben die vollständige Kontrolle über ihre Checkout-Erfahrung und müssen damit beginnen, diese offensichtlichen Konversionsblocker zu beseitigen.

4. Nachhaltigkeitsoptionen werden an der Kasse selten angeboten

Obwohl viele Marken im DTC-Bereich ihr Engagement für die Umwelt betonen, bieten nur wenige Marken ihren Kunden an der Kasse nachhaltige Optionen an. Nur 4 % bieten eine klimaneutrale Lieferung als Option an. Und nur 6 % bieten an der Kasse die Option, weniger Verpackung zu verwenden. Da immer mehr Unternehmen auftauchen, die sich ganz der Unterstützung von Einzelhandelsmarken bei der Verwirklichung eines klimaneutralen Versands verschrieben haben, können DTC-Marken ganz einfach damit beginnen, Änderungen vorzunehmen, um ihren Worten auch Taten folgen zu lassen. Dies wird ihnen helfen, sich von ihren Konkurrenten abzuheben.

DTC-Marken können positive Veränderungen vornehmen

Es ist bekannt, dass etwa 70 % der Warenkörbe abgebrochen werden. Unsere Ergebnisse bei britischen DTC-Marken zeigen einige offensichtliche Vorteile, die Marken sofort umsetzen können, um ihre Konversionsraten zu verbessern. DTC-Marken müssen damit beginnen, den Kunden in den Mittelpunkt zu stellen, indem sie das Operations Experience Management einführen. Indem sie die Verantwortung für das Erlebnis nach dem Kauf übernehmen, können Marken nicht nur den gesamten Prozess nach dem Kauf verbessern, sondern auch die Vielfalt an Auswahlmöglichkeiten an der Kasse anbieten, die Kunden bereits erwarten.

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