E-Commerce in Zeiten des Coronavirus

Das Bestellen im Internet ist nun gefragter denn je. Die Spekulation über Lieferengpässe, erhöhtes Lieferaufkommen & Co. häufen sich. Wir haben unserer internen Daten analysiert und einige interessante Insights herausgefunden.

Das Paketaufkommen im E-Commerce steigt an

Genau jetzt ist die Zeit für Onlinehändler, um ihr Geschäft weiter voranzutreiben und von der derzeitigen Lage zu profitieren. Bereits einige Branchen, wie die Multimedia- und Elektroindustrie können momentan beträchtliche Anstiege beim Paketaufkommen verzeichnen. So gab es in den letzten beiden Wochen ein um 28 Prozent erhöhtes Paketvolumen bei Onlineshops für Elektronik und Multimedia. Woran das liegen kann? Viele Unternehmen lassen ihre Mitarbeiter nun von zu Hause aus arbeiten. Da die eigenen vier Wände meist noch nicht Office-tauglich sind, muss einiges an Equipment geordert werden, um ein komfortables Arbeitsumfeld zu schaffen. Doch nicht nur die Elektronikbranche ist der “Gewinner” in der aktuellen Situation. Auch Onlineshops für Sportgeräte, DIY-Produkte, Möbelhändler und Spielwaren verzeichnen gerade einen rasanten Anstieg ihrer Bestellungen. Da die stationären Läden schließen mussten und vielen Menschen nun viel freie Zeit zur Verfügung steht, wird derzeit vermehrt online bestellt.

Schnellere Lieferung trotz Coronakrise

Wer denkt, dass nun mit tagelangen Lieferverzögerungen und weiteren Schwierigkeiten gerechnet werden muss, der irrt sich (momentan auf jeden Fall noch). Eine Auswertung interner Daten hat ergeben, dass Logistikdienstleister Pakete derzeit sogar noch schneller ausliefern als sonst. Betrug die durchschnittliche Lieferzeit vorher 2,1 Tage, lag sie in den letzten beiden Wochen bei 1,7 Tage – und das trotz erhöhtem Bestellaufkommen. Wie kann das sein? Es gibt einige Gründe, die dieses Ergebnis hervorrufen können. Bereits die Tatsache, dass viele Menschen nun sogar tagsüber zu Hause sind, führt dazu, dass Pakete schneller und zuverlässig geliefert werden können. Einige Logistiker verzichten außerdem auf die Unterschrift des Kunden, was zusätzliche Zeit einsparen kann. Haben die Kunden die Möglichkeit einen sicheren Ablageort zu wählen, dann tun sie das nun vermehrt. Wenn man jedoch noch weiter über den Tellerrand blickt, kann man auch erkennen, dass die Straßen derzeit weniger befahren sind und Logistiker nun schneller von A nach B kommen.

Wie können Onlinehändler ihren Kunden helfen?

Die gesamte Situation ist absolut unvorhersehbar. Es ist keinesfalls auszuschließen, dass es zukünftig nicht zu Lieferverzögerungen oder -ausfällen kommen wird. Wann das sein wird, weiß zum jetzigen Zeitpunkt noch niemand so ganz genau. Eine gute Vorbereitung ist jedoch nie verkehrt. Was können Händler tun, wenn dieser Fall eintritt und wie können sie ihren Kunden durch diese schwierige Zeit begleiten?

Proaktive Kommunikation ist das A und O

Sobald Onlinehändler Schwierigkeiten bei der Auslieferung ihrer Pakete feststellen, sollten sie Kunden zuverlässig und persönlich darüber informieren. Proaktive Versandnachrichten sind nun die beste Lösung. Kunden fühlen sich derzeit unsicherer denn je und haben die Befürchtung, dass ihr Paket nicht rechtzeitig oder gar nicht bei ihnen ankommt. Vor allem bei essentiellen Produkten kann dies fatal sein. Deshalb müssen Händler ihren Kunden nun zur Seite stehen und jederzeit über den Status ihrer Bestellung informieren. Eine herausragende Customer Experience ist jetzt wichtiger denn je.

Wir können Ihnen helfen Ihre Kunden auch während der Coronakrise rechtzeitig mit wichtigen Informationen zu versorgen. Näheres dazu können wir gerne persönlich besprechen. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

About the Author: Anton
Anton is a founder and COO of parcelLab. His goal is to make it as easy as possible for brands to tap into the potential of Operations Experience. Anton’s guilty pleasure is freshly baked cakes… he can smell them from a mile away.