Diese 5 Must-haves brauchen Onlineshops

Um sich von der Konkurrenz abheben und einen geeigneten Kundenstamm aufbauen zu können, müssen Onlinehändler nun tief in die Trickkiste greifen. Kunden ist eine einfache und intuitive Bedienung im Shop überaus wichtig. Außerdem gibt es ein paar essentielle Must-haves, die jeder Onlineshop seinen Kunden bieten sollte – und das auf alle Fälle!

Die 5 Must-haves für einen erfolgreichen Onlineshop

Jeder Onlinehändler möchte erfolgreich sein, doch nicht jeder Händler ist es am Ende auch! Einen Schritt in die richtige Richtung können Händler jedoch machen, wenn sie folgende 5 Tipps in ihrem Onlineshop umsetzen:

1. Auffindbarkeit des Shops verbessern

Die Auffindbarkeit des Shops im Internet ist die Basis für ein erfolgreiches Business. Ist der Shop bei Google erst auf der zweiten oder dritten Seite zu finden, haben es Händler schwer neue Kunden darüber zu generieren, denn sie werden einfach nicht von ihnen gefunden. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Händler sich Gedanken über das Thema Auffindbarkeit machen. Ob bezahlt oder unbezahlt – das ist dem Onlinehändler am Ende selbst überlassen. Mit SEO können Händler bereits einiges optimieren. Eine Kombination aus der Optimierung durch SEA sowie SEO kann die Sichtbarkeit der eigenen Produkte im Netz zusätzlich erhöhen.

2. Customer Experience optimieren

Auch beim Onlineshopping möchte der Kunde unterhalten werden. Zusätzlich erwartet er, dass ihm ein positives Shoppingerlebnis geboten wird. Die Customer Experience sollte immer im Vordergrund stehen und dem Kunden dasselbe Einkaufserlebnis bieten, dass er auch vom stationären Handel erwartet. Durch eine lückenlose Betreuung des Kunden während und nach dem Bestellprozess können Händler das Vertrauen ihrer Kunden stärken. Laut einer Studie ist 56 Prozent der deutschen Onlineshoppern ein nahtloses Einkaufserlebnis wichtiger als ein günstiges Angebot.

3. Personalisierung nutzen

Mehr Personalisierung lohnt sich vor allem im Onlinehandel. Kunden wollen auch im Onlineshop die Betreuung erhalten, die sie im stationären Handel erwarten. Dass das nicht vollends möglich ist, ist klar. Dennoch können Händler einiges dafür tun, um ihren Kunden auch beim Onlineshopping persönlich zur Seite zu stehen. Laut einer Umfrage bevorzugen 43 Prozent der deutschen Verbraucher individuelle Angebote. Durch personalisierte Produktempfehlungen und relevante Produktvorschläge können sie ihren Kunden den Einkaufsprozess erleichtern und gleichzeitig ihren Umsatz steigern.

4. Check-Out-Prozesse erleichtern

Der Anteil der Warenkorbabbrüche liegt oft bei 60 bis 80 Prozent. Gründe dafür gibt es viele. Einige davon können Händler selbst nicht beeinflussen: Hat der Shopper doch keine Lust mehr oder wollte er einfach nur ein wenig Stöbern – dann kann auch der beste Checkout-Prozess nichts an seiner Entscheidung ändern. Wird die Bestellung jedoch abgebrochen, weil die Lieferzeit zu lang war, der Kunde seine Meinung geändert hat oder die Lieferkosten zu hoch waren, dann geht dem Händler eine Menge an Umsatzpotenzial verloren – und das muss wirklich nicht sein.

Gründe für den Abbruch eines Einkaufsvorgangs. (Quelle: DPD / Statista)

5. After-Sales-Phase nicht vergessen

Auch die Phase nach dem Abschicken der Bestellung sollten Onlinehändler im Auge behalten. Der Versand ist der emotionalste Bestandteil der Customer Journey. Leider ist das vielen Händlern nicht bewusst, denn sie kümmern sich nach dem Klicken des Checkout-Buttons nicht mehr weiter um ihre Kunden. Ein großer Fehler, denn in der After-Sales-Phase steckt eine Menge an Potenzial, dass dann einfach verloren geht. Auch hier sollten sich Händler immer noch selbst um ihre Kunden kümmern. Aber wie? Durch personalisierte und proaktive Versandnachrichten können Onlinehändler mit ihren Kunden in Kontakt bleiben sowie Up- und Cross-Selling-Potenziale gekonnt nutzen. Die parcelLab E-Commerce Versandstudie 2018 zeigt, dass hier noch Luft nach oben ist. Nur 15 der Top-100-Onlinehändler kommunizieren auch während dem Versand persönlich mit ihren Kunden.

Nur 15 der Top-100-Onlinehändler kommunizieren während dem Versand selbst mit ihren Kunden.

Die 5 heißesten Tipps für einen erfolgreichen Onlineshop

Welche Tipps sollten Onlinehändler nun beachten, um ihren Onlineshop (noch) erfolgreicher zu machen?

  1. Auf hochwertigen Content setzen, der die Auffindbarkeit des Onlineshops erhöht und durch SEA nachhelfen – die Mischung aus SEO und SEA ist ausschlaggebend.
  2. Die Customer Experience steht an erster Stelle und sollte kontinuierlich verbessert werden – denn der Kunde ist König. Durch individuelle Versandnachrichten kann dem Kunden Wertschätzung vermittelt werden.
  3. Personalisierung in Form von persönlicher Ansprache kombiniert mit individuellen Produktvorschlägen ist ein absolutes Muss für jeden Onlineshop.
  4. Der Checkout-Prozess sollte immer bequem und schnell abgewickelt werden können – ansonsten brechen Kunden den Kauf im letzten Moment ab.
  5. Kunden sollten auch noch nach dem Abschicken der Bestellung vom Onlinehändler betreut werden. Das zeigt seine Wertschätzung und sorgt für glückliche und treue Kunden. So kehren z.B. bei Lidl 85 Prozent der Kunden nach dem Kauf noch einmal in den Webshop zurück.

Fazit

Einen erfolgreichen Onlineshop zu führen, kostet viel Anstrengung. Dabei sollten einige wichtige Dinge beachtet werden. Von wertvollem Content im Onlineshop über persönliche Ansprache des Kunden – auch über die Bestellung hinaus – bis zu einem einfachen und schnellen Checkout-Prozess, es gibt einige Möglichkeiten, um sich von der Konkurrenz abzuheben und auch gegen die Großen eine realistische Chance zu haben.

About the Author: Anton
Anton is a founder and COO of parcelLab. His goal is to make it as easy as possible for brands to tap into the potential of Operations Experience. Anton’s guilty pleasure is freshly baked cakes… he can smell them from a mile away.