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Weihnachtsversand in Zahlen: Nicht immer klappt’s beim ersten Mal

Viele Endkunden erleben vor Weihnachten noch einmal unfreiwilligen Nervenkitzel: Kommen die online bestellten Geschenke rechtzeitig an? Oder gibt es ein Familiendrama unterm Weihnachtsbaum? Die Infografik zeigt: So schlimm wie befürchtet, ist die Lage gar nicht

Es sind nur noch wenige Tage bis Weihnachten und bis wir mit unseren Lieben an Heiligabend unterm Christbaum sitzen. Satt und glücklich vom Weihnachtsessen, vielleicht ein Glas Punsch in der Hand, tauschen wir Geschenke aus und freuen uns an den (hoffentlich) glücklichen Gesichtern.

Doch wer seine Präsente nicht im stationären Handel kauft und selbst heimträgt, sondern online bestellt, steht im Vorfeld oft eine Zitterpartie aus: Kommt das bestellte Geschenk rechtzeitig an? Liegt es zum Fest unterm Baum oder doch noch im Paketlager?

Paket-Ansturm vor Weihnachten ist kaum zu bewältigen

Denn gerade im Dezember, kurz vor Weihnachten, sind viele Paketdienstleister wieder von der schieren Masse der Weihnachtspäckchen überfordert und haben Probleme, alle pünktlich bei den Empfängern abzuliefern. Kein Wunder, sind es doch laut einer Erhebung des Bundesverbands Paket & Expresslogistik (BIEK) allein zu Weihnachten dieses Jahr rund 30 Millionen Pakete mehr als 2016: unglaubliche 290 Millionen Sendungen müssen ausgeliefert werden! Die Paketdienste arbeiten auf Hochtouren, um den Ansturm an Weihnachten zu bewältigen. Allerdings vergeblich, wie man den aktuellen Schlagzeilen entnehmen kann. Über „Deutschlands Ärger mit dem Paket-Boom“, von bestellten, aber nicht gelieferten Paketen, dazu Ärger mit den Paketboten und generell endlosen Lieferproblemen wird derzeit in nahezu allen Medien berichtet.

Dennoch: Nur jedes fünfte Paket braucht länger

Dabei sind verspätete Auslieferungen und Verzögerungen bei der Zustellung zwar ärgerlich, aber längst kein Massenphänomen. Nur etwa jedes fünfte Paket braucht um Weihnachten länger für die Zustellung – genauer gesagt, etwa einen Tag. Und auch die Zustellquote ist nur marginal niedriger als im Rest des Jahres. Immerhin bei 94 Prozent der Fälle klappt die Zustellung beim ersten Mal. Bei DPD ändert sich sogar kaum etwas an der erfolgreichen Auslieferung im ersten Versuch.

Allerdings liegt es nicht nur an den Versanddienstleistern, wenn ein Paket mal nicht oder verspätet ankommt. Wenn die Paketboten also zuhause niemanden antreffen und auch keine hilfsbereiten Nachbarn die Tür öffnen, wandert das Päckchen in der Regel weiter in den nächsten Paketshop und der berüchtigte gelbe Zettel in den Briefkasten.

Aber auch die Empfänger lassen sich Zeit

Ob nun dem vorweihnachtlichen Einkaufsstress geschuldet oder weil es in der Arbeit so kurz vor den Feiertagen noch einmal hoch hergeht: Vor Weihnachten brauchen auch die Empfänger länger, um ihre Päckchen aus den Paketshops abzuholen. Gut 1,4 Tage liegen die Sendungen dort. Einige werden auch nie abgeholt, sondern gehen als Retoure zurück an den Händler. Was wohl die Lieben unterm Weihnachtsbaum dazu sagen?

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Über den Autor

Janik

Ich bin Head of Marketing bei parcelLab. Deshalb ist mir eine gut gestaltete Website besonders wichtig. An unserer parcelLab Seite feile ich ständig und bin immer auf der Suche nach dem perfektem Design sowie der bestmöglichen Usability. Das gilt allerdings nicht nur für die Website, denn für perfekte und ausgefallene Sneaker habe ich ebenso eine Schwäche.

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