How-to: 4 Tipps für das Sommerloch im Onlinehandel - parcelLab
E-Commerce

How-to: 4 Tipps für das Sommerloch im Onlinehandel

Die Urlaubszeit wirkt sich auch auf den E-Commerce aus. Das Sommerloch treibt vielen Beteiligten im Onlinehandel den Schweiß auf die Stirn. Doch kein Grund zur Panik! Onlinehändler können sogar vom Sommerloch profitieren.

Der Onlinehandel ist im Sommer starken Umsatzschwankungen ausgesetzt: Dem Sommerloch! Viele Händler fürchten sich davor, denn nicht selten bleiben die erhofften Umsätze in den heißesten Monaten des Jahres aus. Doch keine Panik! Das Sommerloch sollte nicht als Bedrohung, sondern als Chance angesehen werden. Die Chance, Dinge vorzubereiten und zu erledigen, für die man sonst keine Zeit hat.

Checkliste für Versandhändler 2019

Kostenlos herunterladen

4 Tipps: Das Sommerloch im Onlinehandel nutzen

Wer es richtig anstellt und das Sommerloch zu seinem Vorteil nutzt, übersteht die heißen Monate auch unbeschadet. Und wer das Sommerloch effektiv nutzen möchte, sollte folgende Tipps beachten:

1. Mit dem Sommer-Sale Lagerposten loswerden

Das Sommerloch ist perfekt dafür geeignet alte Lagerbestände zu verkaufen. Alle großen Unternehmen machen es und das überaus erfolgreich. Zwei Fliegen mit einer Klappe: Onlinehändler können ihre Lagerbestände verringern und ihre Kunden können von den angebotenen Schnäppchen profitieren. So schaffen Onlinehändler platz für Neuware und können die Auslastung ihrer Lagerhallen minimieren.

2. Im Sommer mit der Planungen für Weihnachten beginnen

Sollte man im Sommer wirklich schon an Weihnachten denken? Die Antwort ist ganz klar: Ja! Kurz vor Weihnachten häufen sich die Bestellungen. Mehr als 13 Prozent des gesamten jährlichen Onlineumsatzes wird an Weihnachten generiert. Und eine Studie zeigt, dass der Anteil von Jahr zu Jahr ansteigt.

Umsatzentwicklung Onlinehandel Weihnachten
Der Anteil des jährlichen Onlineumsatzes an Weihnachten steigt immer weiter an. (Quelle: Statista/HDE/IfH Köln)

Deshalb sollte man mit der Vorbereitung des Weihnachtsgeschäfts bereits einige Monate zuvor beginnen. Dazu gehört z.B. die Planung der Lagerbestände, das Aktualisieren von Produktseiten sowie die Vorbereitung von Marketing-Maßnahmen.

3. Den Onlineshop langfristig optimieren

Meist bleibt neben dem Tagesgeschäft keine Zeit, um den eigenen Onlineshop in Sachen Usability und SEO zu optimieren. Das Sommerloch eignet sich jedoch hervorragend dafür. Eine ausgiebige Wettbewerbsanalyse kann dabei zusätzlich von Nutzen sein. Was macht der Konkurrent anders oder besser als ich? Das hilft enorm, um den eigenen Onlineshop auf den neuesten Stand zu bringen.

Beispiel Versandnachrichten

Versandnachrichten in Aktion erleben!

Beispiele ansehen

4. Sich angemessen um Bestandskunden kümmern

Es macht keinen Sinn Neukunden im Sommer zu akquirieren. Diese befinden sich nämlich bei schönem Wetter gar nicht oder eher selten vor dem Computer. Wie wäre es also damit: Bestehenden Kunden eine Freude machen und ihnen eine Portion Wertschätzung zukommen lassen? Amazon macht es bereits vor. Mit dem Amazon Prime Day bietet das Unternehmen Prime-Kunden enorme Rabatte auf einen großen Teil des Sortiments. Bestenfalls werden Bestandskunden dann auch selbst im Sommer beim Onlinehändler bestellen.

Fazit

Anstatt sich vor dem Sommerloch zu fürchten, sollten Onlinehändler die Chance nutzen, um neue Ideen auszuprobieren und aufgeschobene Aufgaben abzuarbeiten. Von der Optimierung der Website bis hin zur Planung des Weihnachtsgeschäft – es gibt einige Möglichkeiten.

Avatar Über den Autor

Corinna

Ich bin Online Marketing Manager bei parcelLab und ständig auf der Suche nach interessanten Trends und Themen für unseren Blog sowie Social Media. Mein Content soll Abwechslung bringen und das gewisse Etwas darf dabei natürlich auch nicht fehlen. Beim Essen schlägt mein Herz für Kichererbsen - davon kann ich nie genug bekommen.

Passende Beiträge: