E-Commerce

DSK-Beschluss – Was Onlinehändler wissen sollten

Geht es nach der DSK, sollen Onlinehändler E-Mail-Adressen ihrer Kunden nicht mehr einfach an ihre Postdienstleister weitergeben dürfen.

Am 23. März 2018 haben die unabhängigen Datenschutzbehörden des Bundes und der Länder (DSK) beschlossen, dass Onlinehändler ab dem 25. Mai die E-Mail-Adressen ihrer Kunden nur noch mit deren Einwilligung an Postdienstleister übermitteln dürfen.

Weitergabe von E-Mail-Adressen sei kein „berechtigtes Interesse“ – Kunden-Opt-in notwendig

Der Grund: Die Weitergabe von E-Mail-Adressen an Postdienstleister stellt nach Ansicht der DSK keinen Fall des berechtigten Interesses nach Art. 6 Abs. 1  Satz 1 lit. f DSGVO dar. Zur Interessenswahrung der Onlinehändler sei es nicht erforderlich – vielmehr sei es Händlern durchaus zuzumuten, die Tracking- und Versandnachrichten selbst an die Kunden zu schicken.

Die LOGISTIK HEUTE hat einen guten Artikel veröffentlich, der alle Seiten zum Thema DSGVO-Rechtsprechung, Datenschutz und Kommunikation nochmal beleuchtet.

Zum Artikel

Bisher ist der DSK-Beschluss nur eine rechtlich nicht bindende Weisung. Wer aber auf Nummer sicher gehen will, übernimmt die Kommunikation am besten selbst.

Mehr Informationen zu den Möglichkeiten und Regeln der transaktionsbasierten (Versand-)Kommunikation, gibt es in unserem aktuellen Whitepaper:

 

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