E-Commerce

8 notwendige E-Commerce Technologien im Marketing für 2017

Was ist im E-Commerce in diesem Jahr besonders wichtig? Wo müssen Marketing Experten anknüpfen, um im Kampf um den Kunden den Anschluss nicht zu verlieren? Wir haben 8 Bereiche untersucht.

2017 liegen im Marketing wieder viele E-Commerce Technologien im Trend. Um sich von den Wettbewerbern zu differenzieren, sind jedoch Optimierungen und Innovationen gefragt. Die 8 wichtigsten E-Commerce Trends für 2017 haben wir für Euch zusammengefasst.

1.    User Generated Content

User Generated Content (UGC) liegt voll im Trend, ist effektiv und meist kostengünstig. So gibt es auf YouTube stündlich ca. 300 Stunden neues Videomaterial. User lieben es, Kritiken zu schreiben und nehmen authentische Ratings ernst. Gerade ehrliche Produktbewertungen schaffen großes Vertrauen: 51% der Konsumenten trauen UGC mehr als Inhalte der markeneigenen Website.

Um benutzergenerierten Content gezielt für Marketingzwecke zu nutzen braucht es jedoch eine angemessene Strategie – die richtige Plattform und konkrete Ziele müssen vorher definiert werden. Wahlloses Teilen erreicht gegebenenfalls nicht die richtige Zielgruppe und wirkt eher verwirrend als förderlich.

2.    Verwendung von Chatbots

Die auf künstlicher Intelligenz basierenden Chatbots spielen bei der Stärkung von Brand Engagement eine große Rolle. Gespräche sind natürlicher und effektiver, beispielsweise können Chatbots als Shoppingberatung bei Online-Einkäufen fungieren, mit der Option sich mit einem realen Experten verbinden zu lassen. Auch Nachfragen die sonst vom Kundendienst beantwortet werden müssten – zum Beispiel zum Versandstatus – können äußerst effizient von Chatbots bearbeitet werden. Da Inhalte über Messenger leichter verbreitet werden können, sind sie zu einem Standard-Medium für die Kommunikation geworden. Einen Anwendungsfall für einen Facebook Chatbot findest du auf unserer Seite.

facebook-messenger-chatbot-sendungsverfolgung-paketverfolgung

3.    Einsatz von Augmented und Virtual Reality

Für 2020 wird prognostiziert, dass 100 Millionen Verbraucher über Augmented Reality einkaufen werden. Durch Augmented und Virtual Reality schaffen Händler umfassende Erlebnisse im Onlinehandel und können gleichzeitig die Kundenfrequenz in den Stores erhöhen. Badausstatter Villeroy & Boch bietet seinen Kunden eine Augmented Reality App an, mit der Produkte in den Raum projiziert und beleuchtet werden können um vor dem Kauf eine voll informierte Entscheidung zu treffen. Diese Anwendungen werden von Online-Kunden sehr positiv beurteilt. Händler sollten hier rechtzeitig handeln, um den Erwartungen gerecht zu werden.

4.    Personalisierung

Für personalisierte Produkte sind Kunden bereit mehr zu zahlen. Zudem sprechen sie eher über diese Produkte, da es sich um ihre eigenen Kreationen handelt. Es sollte ihnen daher ermöglicht werden, die selbst konzipierten Designs auf sozialen Plattformen zu teilen. Ein wichtiger Bereich von Personalisierung ist auch die immer wichtiger werdende programmatische Werbung. Sie beschreibt den vollautomatischen und individualisierten Ein- und Verkauf von Werbeflächen in Echtzeit. Mithilfe von Daten werden auf den Nutzer zugeschnittene Werbebanner angezeigt.

5.    Verknüpfung von Geräten

Zahlreiche Umfragen zeigen, dass Nutzer ihr Smartphone vor allem zum alltäglichen Stöbern verwenden, die meisten ihrer Online-Einkäufe aber über den Laptop erledigen. Händler sollten sich an dieses Verhalten anpassen und die Customer Journey über alle Bildschirmgrößen ermöglichen und optimieren, indem Geräte nahtlos gewechselt werden können.

6.    Sprachsteuerung

Das Thema Sprachsteuerung ist seit einiger Zeit stark auf dem Vormarsch. Insbesondere die Sprachsuche, ob nun ‚Hey Siri’ oder ‚Ok Google’, mit der Kunden durch vokale Interaktion digital aktiv sein können ohne Tätigkeiten wie Auto fahren, Kochen oder Wandern unterbrechen zu müssen, wird mehr und mehr genutzt. Gerade Millenials lieben die Sprachsuche.

7.    Schnelle und reibungslose Bezahlung

Im Bereich Zahlungen hinkt der Onlinehandel in seiner Entwicklung hinterher. Der Weg zwischen Warenkorb und Kasse muss beschleunigt werden, denn momentan ist dieser recht umständlich und erfordert das Ausfüllen von zahlreichen Formularen. Außerdem sollten Coupons und andere auf Loyalität basierende Rabatte automatisiert werden, um den Prozess einfacher und damit kundenfreundlicher zu gestalten.

8.    Versand

Den Kunden-Touchpoint Versand kann das Marketing nicht ignorieren. So leisten auch wir bei parcelLab einen Beitrag dazu, indem wir die Kommunikation über diesen Kanal optimieren. Denn auch Lieferungen und Retouren spielen eine wesentliche Rolle bei der Kundenzufriedenheit und Markenloyalität.

Fazit

Im modernen E-Commerce-Marketing geht es nicht nur darum, die Kunden mit Werbestrategien zu umwerben. Es geht darum, jeden Teil des Unternehmens kundenorientierter zu gestalten. Potentielle und bestehende Kunden müssen eingebunden und die Kommunikation persönlicher werden, um sie langfristig zu gewinnen.

Wie hat Dir dieser Beitrag gefallen?

Loading...
Über den Autor

Anton

Ich bin einer der Gründer und CRO von parcelLab. Mein Ziel: Potenzielle Kunden für uns zu gewinnen und für unserer Idee zu begeistern. In Sachen Organisation kann man mir so schnell nichts vormachen. Genauso wenig wie bei Süßem. Frisch gebackenen Kuchen rieche ich schon von Weitem und bei Schokolade werde ich sofort schwach.

Passende Beiträge:

Welcome to parcelLab

You arrived at our German website. Do you want to view this website in English?

View Website in English